Neu am IM-BLOG: Erinnerungsgemeinschaften an den Nationalsozialismus in Kärnten/Koroška PDF Print E-mail

Erinnerungsgemeinschaften an den Nationalsozialismus in Kärnten/Koroška - von Jana Sommeregger
In Kärnten/Koroška treffen zwei Erinnerungsgemeinschaften aufeinander, die sehr unterschiedliche Erinnerung an den Nationalsozialismus pflegen:
Auf der einen Seite steht die hegemoniale Erinnerung an den Abwehrkampf von 1920 und die Übergriffe der Partisan_innen auf deutschsprachige Familien bzw. Kollaborateur_innen der Nazis. Auf der anderen Seite stehen slowenischsprachige Familien und ihre Nachfahr_innen, die aufgrund ihrer Sprache verfolgt und deportiert wurden oder im Widerstand aktiv waren. Diese pflegen seit 1945 ein aktives Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus.
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Die aktuelle Ausgabe der STIMME: Gedenken PDF Print E-mail

STIMME Nr. 106/Frühling 2018
Gedenken
80 Jahre „Anschluss“ und Pogrome

Im Achter-Jahr 2018 erinnern wir uns an die Ausrufung der Republik Österreich und an die Einführung des Wahlrechts für Frauen (1918), an die Student_innenbewegung (1968) und an die Verhinderung der Inbetriebnahme des Atomkraftwerks Zwentendorf (1978). Und vor allem erinnern wir uns an den „Anschluss“ Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland sowie die März- und Novemberpogrome. Wir erinnern, trauern, feiern, forschen, stellen die historischen Ereignisse neu dar oder stellen sie aus.
Das erste Stimme-Heft dieses bedeutungsvollen Jahres widmen wir dem Gedenken an die nationalsozialistische Vergangenheit Österreichs. Das achtzigste Jahr des kollektiven Jubels um Adolf Hitler am Wiener Heldenplatz ist von antisemitischen „Einzelfällen“ überschattet, in die Politiker_innen und Funktionär_innen der kleineren Regierungspartei verstrickt sind.

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STIMME Nr. 105: 25 Jahre Bosnienkrieg PDF Print E-mail

Niemand konnte uns die Jugend nehmen - 25 Jahre Bosnienkrieg
Winter 2017/Nr. 105

stimme105 cover web

Der Zerfall Jugoslawiens hat in den 1990er Jahren Hunderttausende Menschen zur Flucht gezwungen. Mit rund 115.000 Geflüchteten aus Kroatien, Bosnien-Herzegowina und dem Kosovo war das Nachbarland Österreich – und hier insbesondere Wien – ein sehr wichtiger Fluchtpunkt, auch weil viele Flüchtende hier Angehörige hatten.
Mit dem Beginn des serbisch-kroatischen Kriegs im Jahr 1991 kamen nach Angaben des UNHCR etwa 13.000 Personen aus Kroatien nach Österreich. Im April 1992 entflammte der Bürgerkrieg in Bosnien-Herzegowina. Zwischen 1992 und 1995 wurden 90.000 Flüchtlinge aus Bosnien aufgenommen, alleine 80.000 davon schon bis Frühherbst 1992. Sie erhielten im Rahmen der so genannten De-Facto-Aktion vorübergehenden Schutz. Die letzte Flüchtlingswelle aus dem Raum Ex-Jugoslawiens fiel in die Zeit des Kosovo-Konfliktes 1998/99. Etwa 12.000 Kosovo-Albaner_innen flohen nach Österreich.
Die Mehrheit der Flüchtlinge aus Kroatien und dem Kosovo kehrte zurück oder zog in andere Länder weiter. Zwei Drittel der Bosnienflüchtlinge (ca. 60.000) blieben dauerhaft in Österreich. Durch die schrittweise Integration in den Arbeitsmarkt konnten zahlreiche von ihnen den befristeten Aufenthaltsstatus in einen dauerhaften umwandeln. Viele wurden österreichische Staatsbürger_innen.

25 Jahre nach Kriegsbeginn in Bosnien widmen wir die STIMME den Erinnerungen und Erfahrungen jener Menschen, die in der ersten Hälfte der 1990er Jahre als Kinder oder Jugendliche in Österreich Zuflucht suchten. Für sie wurde dieses Land zu einem neuen Zuhause. Ihre weitere Geschichte wurde bis dato kaum erzählt.

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Radio Stimme aktuell PDF Print E-mail

RADIO STIMME - DIE SENDUNG DER INITIATIVE MINDERHEITEN

Dienstag, 17.04.2018
20.00 Uhr, Orange 94.0 - das freie Radio in Wien Livestream

Girl or boy, what’s your toy?

Wie können wir Kinder feministisch erziehen? Die nigerianische Autorin Chimamandah Ngozi Adichie versucht, Antworten auf diese Frage zu finden. In einem als Brief formulierten Buch macht sie einer Freundin 15 Vorschläge für die feministische Erziehung ihrer Tochter. „Erklär ihr, dass ‚Geschlechterrollen‘ absoluter Blödsinn sind“, lautet einer davon. Was für viele selbstverständlich klingt, erfordert auf den zweiten Blick einiges an Anstrengung. Vor allem, wenn es ans Einkaufen geht: Meist werden Stereotype bei Produkten für Kinder noch verstärkt, statt ihnen entgegenzuwirken. Was für Unternehmen größere Umsätze bedeutet, macht den Einkauf für genderbewusste Eltern zum Spießrutenlauf; Radio Stimme hat Adichies Buch gelesen und begibt sich im Anschluss auf die Spuren des Gender Marketing. Außerdem gibt es in dieser Sendung den zweiten Teil unserer Kooperation mit „juridikum zum hören“, in dem sich Ines Rössl und Kevin Fredy Hinterberger über aktuelle Entwicklungen beim Thema Mindestsicherung unterhalten.

Radio Stimme - Die Sendung der Initiative Minderheiten
Das politische Magazin zu den Themen Minderheiten - Mehrheiten - Machtverhältnisse

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Dokumentation der Tagung "Flucht und Bildung" 10. + 11. 11. 2017, Inst. für Bildungswissenschaft, Wien PDF Print E-mail

Die Dokumentation der Tagung „Flucht und Bildung“ vom 10. + 11. November 2017 am Institut für Bildungswissenschaft Wien ist nun online.
Verfasser_innen: Veronica Ciarnau, Daniel Freudenberger & Moritz Suchentrunk

 
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