migrantas | eine visuelle Sprache der Migration PDF Print E-mail

Im Stadtraum mittels Piktogrammen sichtbar zu machen, was diejenigen denken und fühlen, die ihr eigenes Land verlassen haben und nun in einem neuen Land leben, ist das Ziel von migrantas.
Mobilität, Migration und Transkulturalität sind in unserer Welt keine Ausnahme, sondern die Regel. Trotzdem sind Migrant*innen und ihre Erfahrungen für die Mehrheit der Gesellschaft meist unsichtbar.
Migrantas thematisiert Migration, Identität, Zusammenleben und interkulturellen Dialog und bedient sich in seinen vielfachen Projekten der Werkzeuge der Kunst, des Designs und der Sozialwissenschaften. Die Gründerinnen des Kollektivs, die selbst nach Deutschland eingewandert sind, konzipieren ihre Arbeit mit anderen Migrant*innen in Workshops, verdichten Zeichnungen zu Piktogrammen und verbreiten sie im Stadtraum.
http://www.migrantas.org/

 
Dokumentation der Tagung "Flucht und Bildung" 10. + 11. 11. 2017, Inst. für Bildungswissenschaft, Wien PDF Print E-mail

Die Dokumentation der Tagung „Flucht und Bildung“ vom 10. + 11. November 2017 am Institut für Bildungswissenschaft Wien ist nun online.
Verfasser_innen: Veronica Ciarnau, Daniel Freudenberger & Moritz Suchentrunk

 
Neu am IM-BLOG: I bims: 1 Jahresvorschau, 1 Regierung und 1 Jubiläum PDF Print E-mail

I bims: 1 Jahresvorschau, 1 Regierung und 1 Jubiläum - von Hakan Gürses
Das Jugendwort des Jahres 2017 lautet: I bims. Mit ähnlicher Egozentrik betrat auch das Jahr 2018 die Bühne der Geschichte, als wollte es uns sagen:
Die Achterjahre haben’s in sich, I bims. Ihr werdet euch noch wundern, was alles bei mir möglich ist.
Weiter auf: www.imblog.at

 
Die aktuelle Ausgabe der STIMME: 25 Jahre Bosnienkrieg PDF Print E-mail

Niemand konnte uns die Jugend nehmen - 25 Jahre Bosnienkrieg
Winter 2017/Nr. 105

stimme105 cover web

Der Zerfall Jugoslawiens hat in den 1990er Jahren Hunderttausende Menschen zur Flucht gezwungen. Mit rund 115.000 Geflüchteten aus Kroatien, Bosnien-Herzegowina und dem Kosovo war das Nachbarland Österreich – und hier insbesondere Wien – ein sehr wichtiger Fluchtpunkt, auch weil viele Flüchtende hier Angehörige hatten.
Mit dem Beginn des serbisch-kroatischen Kriegs im Jahr 1991 kamen nach Angaben des UNHCR etwa 13.000 Personen aus Kroatien nach Österreich. Im April 1992 entflammte der Bürgerkrieg in Bosnien-Herzegowina. Zwischen 1992 und 1995 wurden 90.000 Flüchtlinge aus Bosnien aufgenommen, alleine 80.000 davon schon bis Frühherbst 1992. Sie erhielten im Rahmen der so genannten De-Facto-Aktion vorübergehenden Schutz. Die letzte Flüchtlingswelle aus dem Raum Ex-Jugoslawiens fiel in die Zeit des Kosovo-Konfliktes 1998/99. Etwa 12.000 Kosovo-Albaner_innen flohen nach Österreich.
Die Mehrheit der Flüchtlinge aus Kroatien und dem Kosovo kehrte zurück oder zog in andere Länder weiter. Zwei Drittel der Bosnienflüchtlinge (ca. 60.000) blieben dauerhaft in Österreich. Durch die schrittweise Integration in den Arbeitsmarkt konnten zahlreiche von ihnen den befristeten Aufenthaltsstatus in einen dauerhaften umwandeln. Viele wurden österreichische Staatsbürger_innen.

25 Jahre nach Kriegsbeginn in Bosnien widmen wir die STIMME den Erinnerungen und Erfahrungen jener Menschen, die in der ersten Hälfte der 1990er Jahre als Kinder oder Jugendliche in Österreich Zuflucht suchten. Für sie wurde dieses Land zu einem neuen Zuhause. Ihre weitere Geschichte wurde bis dato kaum erzählt.

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Radio Stimme aktuell PDF Print E-mail

RADIO STIMME - DIE SENDUNG DER INITIATIVE MINDERHEITEN

Dienstag, 14.01.2018

20.00 Uhr, Orange 94.0 - das freie Radio in Wien Livestream

Erinnern! Geschichte, vertont und erzählt Vor 73 Jahren, am 27. Jänner 1945, wurde das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee befreit. Alleine in Auschwitz wurden etwa 1,1 Millionen Menschen ermordet, insgesamt wurden durch den Holocaust bzw. die Shoa über 6 Millionen Menschen von den Nationsozialist_innen getötet. Zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust bringt Radio Stimme musikalische Dokumente aus den Konzentrationslagern und beschäftigt sich mit den Eindrücken der Texter_innen und Komponist_innen.

Im zweiten Beitrag widmen wir uns der wirtschaftlichen Entwicklung der Südoststeiermark, die seit dem Zweiten Weltkrieg einen Strukturwandel erlebt hat, der sowohl einzigartig in der  Geschichte der Region ist als auch sinnbildlich für Effekte der Neoliberalisierung und Globalisierung der globalen Arbeitsteilung steht. Wir haben zu diesem Zweck Gespräche mit zwei   Bäuerinnen geführt, Cäcilia und Ingrid, die uns Eindrücke und harte Fakten aus ihrem Leben am Land geschildert haben.

Radio Stimme - Die Sendung der Initiative Minderheiten
Das politische Magazin zu den Themen Minderheiten - Mehrheiten - Machtverhältnisse

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