Radio Stimme aktuell PDF Print E-mail

RADIO STIMME - DIE SENDUNG DER INITIATIVE MINDERHEITEN

Dienstag, 17.07.2018
20.00 Uhr, Orange 94.0 - das freie Radio in Wien - Livestream

Viktor Orbáns dritte Amtszeit – Zur Menschenrechtslage in Ungarn
Am 8. April diesen Jahres wurde Viktor Orbán zum dritten Mal in Folge zum Ministerpräsidenten von Ungarn gewählt. Nachdem seine Partei Fidesz erfolgreich einen sehr xenophoben Wahlkampf geführt hat, gewann sie 134 der 199 Sitze im Parlament. Damit hat die Partei eine verfassungsändernde Zweidrittelmehrheit gewonnen. In dieser Radio-Stimme-Sendung spielen wir Retweets, die sich mit der aktuellen politischen Situation in Ungarn vor und nach den letzten Wahlen beschäftigen. Außerdem gibt es Musik von regierungskritischen ungarischen Musiker_innen zu hören.

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Die aktuelle Ausgabe der STIMME: Gleiche unter Gleichen PDF Print E-mail

STIMME Nr. 107/Sommer 2018:
Gleiche unter Gleichen. 100 Jahre allgemeines Wahlrecht für Frauen


Mit Ende des Ersten Weltkrieges und Ausrufung der Republik im Jahr 1918 wurde in Österreich auch das allgemeine Wahlrecht für Frauen beschlossen — mıt Ausschluss der Prostituierten bis 1923. Zur Beobachtung des weiblichen Wahlverhaltens waren zunächst bis 1931 für Wählerinnen verschiedenfarbige Kuverts vorgesehen – ein Vorgehen, das von 1954 bis 1996 bei Landtags- bzw. Gemeinderatswahlen in Wien praktiziert wurde.
Hundert Jahre und zahlreiche frauenpolitische Fort- und Rückschritte später ist das Jubiläumsjahr 2018 von einem massiven Aufschrei über Sexismus geprägt. Unter dem Hashtag #MeToo, das übrigens zehn Jahre zuvor von der afroamerikanischen Aktivistin Tarana Burke initiiert wurde, berichten auf sozialen Medien zahlreiche Frauen über erlebte sexuelle Belästigung in Politik, Sport, Kunst sowie in weniger prominenten beruflichen Feldern. Gleichzeitig ist seit 2017 – zwanzig Jahre nach dem ersten Frauenvolksbegehren mit 650.0000 Unterschriften und kaum Konsequenzen – ein neues gestartet worden. Das aktuelle Frauen*Volksbegehren – ein Zusammenschluss aus über 70 Frauenorganisationen – fordert unter anderem, dass Frauen den Platz an den Entscheidungstischen bekommen, der ihnen zusteht. Ein kleiner und doch bedeutsamer Unterschied zu 1997: Das Frauen*Volksbegehren arbeitet explizit mit einem inklusiven Frauenbegriff, der neben Cis-Frauen auch Trans-Frauen, nicht-binäre Frauen und Interpersonen umfasst.

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Neue MKÖ-Dokumentation: „Einzelfälle und Serientäter – Die FPÖ und der Rechtsextremismus“ PDF Print E-mail

Das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) hat mit Unterstützung des Netzwerks OÖ. Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus eine neue Dokumentation herausgegeben. Sie heißt „Einzelfälle und Serientäter – Die FPÖ und der Rechtsextremismus“. Der Inhalt ist brisant: Dokumentiert werden die rechtsextremen, rassistischen und antisemitischen Aktivitäten von FPÖ-Politikern von der Nationalratswahl im Oktober 2017 bis Ende Mai 2018. Auf dem Prüfstand steht damit auch die FPÖ als Regierungspartei.

Siehe http://www.orf.at/#/stories/2443733/ und

https://www.derstandard.de/…/die-liste-der-ausnahmefaelle-w… (u.a. mit einem Welser Einzelfall!) und

https://derstandard.at/…/Einzelfaelle-in-der-FPOe-Ein-braun… (Kommentar) und

https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5450032/Mauthausen-Komitee_Mehr-rechtsextreme-Aktivitaeten-von-FPOePolitikern

 
Erwin Riess beim Theaterfestival HIN & WEG in Litschau PDF Print E-mail

Autor und Behindertenaktivist Erwin Riess beim Theaterfestival HIN & WEG in Litschau

Beim neuen Theaterfestival HIN&WEG, das von 10. bis 19. August heuer erstmals in Litschau im Waldviertel stattfindet, ist der Autor, Dramatiker und STIMME-Kolumnist Erwin Riess gleich dreifach vertreten: Am 17. August diskutiert er um 23.30 bei einem „Feuergespräch“ vor dem Herrenseetheater mit den Architekten Ulrike Schartner und Alexander Hagner von gaupenraub +/- zum Thema „Independent Living“.

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Wittgenstein Preis 2018 geht an Ursula Hemetek PDF Print E-mail

Wir gratulieren ganz herzlich und freuen uns mit Uschi Hemetek!
Die Wittgenstein-Preise 2018 gehen an die Ethnomusikologin Ursula Hemetek (ehemalige Obfrau der Initiative Minderheiten) sowie den Informatiker und Mathematiker Herbert Edelsbrunner.

 
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