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Aktuelle Ausgabe der STIMME: RÜCKKEHR: Verschoben - Vergessen - Verpasst 
Der Traum von der Rückkehr ins Herkunftsland steht am Anfang fast jeder Migration, sei sie freiwillig oder erzwungen. Für die einen soll die Rückkehr angetreten werden, wenn einmal genug Geld verdient und die Zukunft der Kinder gesichert ist, während die anderen darauf hoffen, dass die Fluchtgründe aus dem Weg geräumt werden und im Heimatland wieder Frieden einkehrt. Auch die Rückkehr kann freiwillig oder erzwungen erfolgen, etwa wenn Asylanträge abgewiesen oder Illegalisierte abgeschoben werden. Der Rat der Europäischen Union für die „Harmonisierung der Rückkehrpolitik“ stellt den Mitgliedsstaaten für die Jahre 2008 bis 2013 insgesamt 676 Millionen Euro zur Verfügung, damit diese Rückkehrmaßnahmen unterstützen können. So wie die ArbeitsmigrantInnen der ersten Generation glaubten, sie würden eines Tages zurückkehren, waren sie auch für die Aufnahmeländer „temporär Aufhältige“, die nach getaner Arbeit wieder gehen sollten. So haben alle Beteiligten über Jahre hinweg nicht wahrnehmen wollen, dass hier eine „Einwanderung ohne Einwanderungsentscheidung" – so die Migrationsforscherin Ursula Boos-Nünning – stattfand. Rückkehr kann Folge erfolgreicher wie gescheiterter Migration sein. Manche ArbeitsmigrantInnen werden erst im Ruhestand zu RemigrantInnen. Andere träumen ein Leben lang davon, während die Lebensrealität längst ihre Pläne durchkreuzt hat. Oft bleibt es bei einer imaginierten und schlussendlich verpassten Rückkehr. Manchmal geschieht die „Rückführung“ gar erst nach dem Tod. Und immer mehr stellt sich die Frage, ob in einer Zeit von regelmäßigen Hin- und Rückwanderungsbewegungen überhaupt noch von Remigration gesprochen werden kann. Rückkehr ist jedenfalls ein sehr emotionales Thema. So wundert es nicht, dass ein Großteil der Beiträge in dieser Ausgabe eher persönlich ausgefallen sind. |
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Die Initiative Minderheiten auf Facebook |
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Vorankündigung Publikation: Viel Glück! |
 INITIATIVE MINDERHEITEN (Hg.) Viel Glück! Migration heute Perspektiven aus Wien, Belgrad, Zagreb und Istanbul Viel Glück! - Viele tausende Male wünschen Menschen ihren Verwandten und Bekannten »Viel Glück!«, wenn sie in eine unbekannte Zukunft, in ein anderes Land aufbrechen. Migration funktioniert in Zeiten strenger Grenzsicherungen und verschärfter Migrations- und Asylgesetze in der Tat nur mit viel Glück. Die Rolle der EU- »Harmonisierungsbestrebungen« im Bereich Migration und Asyl und deren Auswirkungen auf nationale Migrationspolitiken sowie auf die Betroffenen, ist einer der Themenkreise, die behandelt werden. Der geographische Fokus liegt auf Österreich, Kroatien, Serbien und der Türkei. Historisch verbunden durch die Anwerbe- und Entsendepolitiken in den 1960er Jahren haben diese vier Länder im Globalisierungsprozess der vergangenen zwei Jahrzehnte neue Migrationsbewegungen erfahren. Das Buch widmet sich der Migrationsgeschichte und -politik in diesem Raum. Themen wie Arbeitsmigration, neue staatliche Kontrollmechanismen von Migration und Asyl, transnationale Migration und Queer Migration werden anhand von aktuellen Fallstudien beleuchtet. Es geht aber auch um utopische Entwürfe von Migrationsprozessen: Wird es etwa in zwanzig, fünfzig oder hundert Jahren noch Grenzen oder Nationalstaaten geben? Abgerundet wird der Bild- und Textband mit einer Dokumentation über zwei Ausstellungen im Herbst 2010 in Wien, die sich dem Thema Migration in künstlerischen und kulturellen Produktionen widmen. Erscheinungsdatum: November 2010 Mandelbaum Verlag 400 Seiten Format 18x26 29.90 € | 49.50 Chf ISBN: 978385476-340-6 |
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Die aktuelle Sendung Wir? Stark!
Dienstag, 7. September 2010 (Wien) 20.00 Uhr, Orange 94.0 oder zum Nachhören in unserem Sendungsarchiv! |
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Offener Brief von Frau Dr. Susanne Scholl an politische EntscheidungsträgerInnen zur österreichischen Asylpolitik. Dieser Brief kann online unterschrieben werden. Online Petition |
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Das geplante Jahresprogramm der Initiative Minderheiten 2010 |
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Das Jahresprogramm hier als PDF zum download: Jahresprogramm 2010 |
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Radio Stimme Sendungsarchiv |
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Die Sendung zum Nachhören
Der Radio Stimme Podcast
Radio Stimme zum abonnieren. Sämtliche Sendungen auf einen Klick, immer aktuell In unserem Sendungsarchiv sind alle Sendungen seit dem Jahr 2003 archiviert und als Download oder Audiostream abrufbar |
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