Wittgenstein Preis 2018 geht an Ursula Hemetek PDF Print E-mail

Wir gratulieren ganz herzlich und freuen uns mit Uschi Hemetek!
Die Wittgenstein-Preise 2018 gehen an die Ethnomusikologin Ursula Hemetek (ehemalige Obfrau der Initiative Minderheiten) sowie den Informatiker und Mathematiker Herbert Edelsbrunner.

 
Neu am IM-BLOG: MY EYES ON … „América“ von T.C. Boyle​ PDF Print E-mail

Bei manchen Büchern fragt man sich, warum sie einem erst jetzt in die Hände fallen. „América“ von T.C. Boyle ist für mich ein solches Buch. Bereits 1996 in der deutschsprachigen Übersetzung erschienen, verhandelt es ein Thema, das nicht erst seit Trump und Orban existiert, aber zur Zeit aktueller ist denn je: den Bau von Grenzzäunen und Mauern um Migrant_innen und Asylsuchende abzuhalten:

www.imblog.at

 
Die aktuelle Ausgabe der STIMME: Gedenken PDF Print E-mail

STIMME Nr. 106/Frühling 2018
Gedenken
80 Jahre „Anschluss“ und Pogrome

Im Achter-Jahr 2018 erinnern wir uns an die Ausrufung der Republik Österreich und an die Einführung des Wahlrechts für Frauen (1918), an die Student_innenbewegung (1968) und an die Verhinderung der Inbetriebnahme des Atomkraftwerks Zwentendorf (1978). Und vor allem erinnern wir uns an den „Anschluss“ Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland sowie die März- und Novemberpogrome. Wir erinnern, trauern, feiern, forschen, stellen die historischen Ereignisse neu dar oder stellen sie aus.
Das erste Stimme-Heft dieses bedeutungsvollen Jahres widmen wir dem Gedenken an die nationalsozialistische Vergangenheit Österreichs. Das achtzigste Jahr des kollektiven Jubels um Adolf Hitler am Wiener Heldenplatz ist von antisemitischen „Einzelfällen“ überschattet, in die Politiker_innen und Funktionär_innen der kleineren Regierungspartei verstrickt sind.

Read more...
 
Radio Stimme aktuell PDF Print E-mail

RADIO STIMME - DIE SENDUNG DER INITIATIVE MINDERHEITEN

Dienstag, 05.06.2018
20.00 Uhr, Orange 94.0 - das freie Radio in Wien Livestream

"Trutz- und Fluchtburgen. Häuser im Patriarchat"

Jede fünfte in Österreich lebende Frau ist körperlicher oder sexueller Gewalt ausgesetzt. Nur ein Bruchteil schafft es, sich vom Gefährder zu lösen und Schutz zu suchen – zum Beispiel in einem Frauenhaus. Die Ausstellung „Am Anfang war ich sehr verliebt“ im Wiener Volkskundemuseum erzählt von den Bewohnerinnen, beschreibt die Abläufen in einem Frauenhaus, aber auch die Anfänge der Frauenhausbewegung und ihre frauenpolitischen Anliegen. Radio Stimme hat die Ausstellung besucht.
Was allein ein Bautyp durch die damit geförderte Wohn- und Gemeinschaftsform schon ausrichten kann, ist Thema des zweiten Beitrags. In der Rezension zur Zeitschrift für Kulturwissenschaften 1/2017 zum „Einfamilienhaus“ geht es um die Werte der patriarchalen Kleinfamilie, Heimwerken als „männliche“ Praxis und den allgemeinen Wahnsinn ums „Eigenheim im Grünen“.

Radio Stimme - Die Sendung der Initiative Minderheiten
Das politische Magazin zu den Themen Minderheiten - Mehrheiten - Machtverhältnisse

Read more...
 
STIMME Nr. 105: 25 Jahre Bosnienkrieg PDF Print E-mail

Niemand konnte uns die Jugend nehmen - 25 Jahre Bosnienkrieg
Winter 2017/Nr. 105

stimme105 cover web

Der Zerfall Jugoslawiens hat in den 1990er Jahren Hunderttausende Menschen zur Flucht gezwungen. Mit rund 115.000 Geflüchteten aus Kroatien, Bosnien-Herzegowina und dem Kosovo war das Nachbarland Österreich – und hier insbesondere Wien – ein sehr wichtiger Fluchtpunkt, auch weil viele Flüchtende hier Angehörige hatten.
Mit dem Beginn des serbisch-kroatischen Kriegs im Jahr 1991 kamen nach Angaben des UNHCR etwa 13.000 Personen aus Kroatien nach Österreich. Im April 1992 entflammte der Bürgerkrieg in Bosnien-Herzegowina. Zwischen 1992 und 1995 wurden 90.000 Flüchtlinge aus Bosnien aufgenommen, alleine 80.000 davon schon bis Frühherbst 1992. Sie erhielten im Rahmen der so genannten De-Facto-Aktion vorübergehenden Schutz. Die letzte Flüchtlingswelle aus dem Raum Ex-Jugoslawiens fiel in die Zeit des Kosovo-Konfliktes 1998/99. Etwa 12.000 Kosovo-Albaner_innen flohen nach Österreich.
Die Mehrheit der Flüchtlinge aus Kroatien und dem Kosovo kehrte zurück oder zog in andere Länder weiter. Zwei Drittel der Bosnienflüchtlinge (ca. 60.000) blieben dauerhaft in Österreich. Durch die schrittweise Integration in den Arbeitsmarkt konnten zahlreiche von ihnen den befristeten Aufenthaltsstatus in einen dauerhaften umwandeln. Viele wurden österreichische Staatsbürger_innen.

25 Jahre nach Kriegsbeginn in Bosnien widmen wir die STIMME den Erinnerungen und Erfahrungen jener Menschen, die in der ersten Hälfte der 1990er Jahre als Kinder oder Jugendliche in Österreich Zuflucht suchten. Für sie wurde dieses Land zu einem neuen Zuhause. Ihre weitere Geschichte wurde bis dato kaum erzählt.

Read more...
 
<< Start < Prev 1 2 3 Next > End >>

Page 1 of 3
   
 
 
 
Copyright Initiative Minderheiten 2007