Symposium - Mehrsprachigkeit in Wien historisch betrachtet - 2013 PDF Print E-mail

Diskussionsrunde

Pressekonferenz. Foto: Sabine Schwaighofer

27. bis 28. November 2013, Österreichisches Volkskundemuseum

Ausgehend von dem Befund, dass in Nationalstaaten Sprache in der Regel ein umkämpftes Terrain war und noch immer ist, wurde die Geschichte der Mehrsprachigkeit in Wien entlang von historischen Konfliktlinien nachvollzogen, aber auch mit aktuellen Debatten in Verbindung gebracht. So widmete sich der erste Teil des Symposiums den Sprachpolitiken, der zweite stand unter dem Motto Umkämpfte Terrains, da die symbolische Bedeutung der Sprache ebenso wie der konkrete Sprachgebrauch in den Blick genommen wurde. Ein Thema, dass sich durch das gesamte Programm gezogen hat, war der Umstand, dass alle Sprachen Konstrukte sind, die von den jeweiligen gesellschaftspolitischen und sozialen Bedingungen geformt werden. Ein Pool an eingeladenen DiskutantInnen stellte an beiden Tagen kritische Fragen an die Vortragenden, um so zu einer Vertiefung der Diskussion beizutragen und einen Zusammenhang zur heutigen sprachlichen Situation herzustellen.

Mit Vorträgen von Jan Fellerer (Universität Oxford), Wladimir Fischer (Universität Innsbruck), Karl Vocelka (Universität Wien), Marianne Krüger-Potratz (ehem. Universität Münster), Bernhard Perchinig (International Center for Migration Policy Development), Regina Wonisch (Universität Klagenfurt), D?enita Özcan (Sprachförderzentrum Wien), Katja Sturm-Schnabl (Universität Wien) und Mevlüt Küçükyaşar (AK-Wien).

Am 28. November fand zudem eine Pressekonferenz zum Thema statt. Am Podium waren: Sandra Frauenberger (Wiener Integrationsstadträtin), Senol Akkılıç (Integrationssprecher Wiener Grüne), Rüdiger Teutsch (BMUKK), Vladimir Wakounig (Initiative Minderheiten), Wladimir Fischer und Regina Wonisch.

Moderation: Olivera Stajić

Programmkuratierung: Regina Wonisch, Cornelia Kogoj, Wladimir Fischer

KooperationspartnerInnen: Forschungszentrum für historische Minderheiten, Arbeitskreis Archiv der Migration, Arbeiterkammer Wien, Die Wiener Volkshochschulen

Medienpartner: BUM Media Wien

Gefördert aus Mitteln der MA 17 – Integration und Diversität

 
   
 
 
 
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