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Avusturya!
Avusturya! Österreich 50 Jahre türkische Gastarbeit in Österreich.

Ausstellungsdauer: Dienstag, 02. September bis Sonntag, 28. September 2014
Ort: Volkskundemuseum/Festsaal, Laudongasse 15-19, 1080 Wien

"Ich kann nicht verstehen, wie schnell die Zeit vergangen ist. Ich habe immer gedacht, dass mein Mann und, ich mit der Zeit reicher und glücklicher werden würden und dass sich die harte Arbeit einmal auszahlen würde. Aber jetzt sind schon 50 Jahre vergangen und wir können uns immer noch nicht daran gewöhnen", lautet das bittere Resümee einer türkischen Gastarbeiterin der ersten Stunde.

Anfang der 1960er Jahre kamen aufgrund des am 15. Mai 1964 abgeschlossenen Anwerbeabkommens mit der Türkei die ersten jungen GastarbeiterInnen mit Zügen und Bussen aus der Türkei nach Österreich. Über diese Menschen und ihr Leben in unserem Land kursieren zwar viele Vorurteile, tatsächlich aber weiß man sehr wenig über sie. Nun haben einige von ihnen Worte für ihre Geschichte gefunden: Die Ausstellung "Avusturya! Österreich!" erlaubt uns einen Blick in die Lebens- und Gefühlswelt dieser MigrantInnen. Seit 2012 recherchieren und interviewen MitarbeiterInnen des Vereins JUKUS türkische und kurdische MigrantInnen der ersten Generation. Dabei wurden über 30 Interviews in Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Tirol, der Steiermark und Vorarlberg geführt. Das erarbeitete Datenmaterial ist ein wichtiger Beitrag zur österreichischen Zeitgeschichte und wird mit der Ausstellung "Avusturya! Österreich!" auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
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"Intersex Solidarity Day"

1. Inter*Tagung Salzburg
am 7. und 8. November 2014
anlässlich des "Intersex Solidarity Days"

Eine Veranstaltung des Intersex-Referat der HOSI Salzburg

Zwischengeschlechtlich geborene Personen sind Teil unserer Gesellschaft. Intersex ist jedoch mit  starkem Tabu und Sensationsgier behaftet: gehen Sie davon aus, eine Inter*Person zu kennen, ohne es zu wissen – hierüber wird nicht gesprochen! Kinder, deren Geschlecht nicht in die Zweigeschlechternorm passt, werden noch immer medizinisch “angepasst”. Es handelt sich hierbei in den allermeisten Fällen um nicht notwendige, sondern rein kosmetische und irreversible Operationen an nicht einwilligungsfähigen Menschen. Weltweit setzen sich Interessengemeinschaften dafür ein, Kinder so aufwachsen zu lassen, wie sie sind, ihnen das Recht auf eine “offene Zukunft” zu ermöglichen. “Babies are born in a perfect way.”

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Radio Stimme aktuell

 

The Sound of Protest

Dienstag, 19.08.2014 
20.00 Uhr, Orange 94.0 | Wien | Livestream

Politischer Protest kann viele Formen annehmen - Musik ist eine davon. Sie kann in Rhythmus und Melodie gegossene Forderung sein, politischen Bewegungen und Gruppen Identität stiften und beim Protestieren für Gemeinschaftsgefühl sorgen. Oft sind bestimmte Proteste und Bewegungen auch durch ihre „Hymnen“ wiedererkennbar. Die Künstler_innen schalten sich durch ihre Lieder kritisch in den gesellschaftlichen Diskurs ein. Im besten Fall lösen sie den Widerspruch zwischen dem Kämpferischem und dem Friedlichem im Protest in kreativer Weise auf. In der zweiten Musiksendung von Radio Stimme senden wir Lieder zu den Themen Protest und Pazifismus.

 


 
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Die Stimme Zeitschrift der Initiative Minderheiten ist auf mehr zahlende Abonnent_innen angewiesen

Liebe STIMME-Leser_innen!

Letzte Woche haben Sie das zweite STIMME-Heft 2014 zugeschickt bekommen – diesmal zum Thema Fernsehen: unsere 91. Ausgabe. In den vergangenen zwei Jahren beschäftigten wir uns mit Mode, Sport, Mehrsprachigkeit, Migrationsgeschichte und vielen anderen Themen mehr. Wir sind stolz auf die Kontinuität, erscheint doch die STIMME seit 1991 als einzige minderheitenübergreifende Zeitschrift in Österreich.

Seit 23 Jahren betrachten wir gesellschaftliche Entwicklungen aus einer minderheitenübergreifenden Perspektive und treten für die Bildung minoritärer Allianzen ein. Die Finanzierung unserer Zeitschrift setzt sich zusammen aus Förderungen durch die Kulturabteilung der Stadt Wien, die BKA Kunstsektion, die BMBF Volksgruppen, durch das Land Burgenland, durch das Land Tirol und aus den Abo-Beiträgen.

2014 wurden die Förderungen um ein Viertel gekürzt. Dieses Geld fehlt uns. Wir sind mehr denn je auf Abo-Beiträge angewiesen! Die STIMME wird regelmäßig an 4000 Personen und Einrichtungen geschickt. Knapp 300 davon sind zahlende Abonnent_innen. Wir glauben jedoch an ein viel größeres Potenzial an Leser_innen, die für die STIMME gerne zahlen würden.

Unser Ziel ist es, 500 weitere Leser_innen zu gewinnen, die uns mit Abo-Beiträgen unterstützen: Jahresabo Euro 20.- oder Zweijahresabo Euro 38.-

Wie? Einfach auf den Button klicken:

oder Sie überweisen auf das folgende BAWAG Konto:

IBAN: AT321400001210600910 BIC: BAWAATWW

Sie können uns auch unterstützen, indem Sie die STIMME Bekannten, Freund_innen, Kolleg_Innen empfehlen oder schenken. Wir hoffen auf Ihre Unterstützung, damit wir unsere kritische und engagierte Arbeit in gewohnter Qualität fortführen können.

Falls Sie den Abo-Beitrag schon bezahlt haben, bedanken wir uns sehr herzlich dafür.

Mit herzlichem Dank im Voraus und lieben Grüßen, Gamze Ongan (Chefredakteurin) und Cornelia Kogoj (Generalsekretärin)

 
50 Jahre Anwerbeabkommen Österreich-Türkei: eine Gelegenheit

50 Jahre Anwerbeabkommen Österreich-Türkei: eine Gelegenheit

ein Text von Hakan Gürses

 
STIMME Nr. 91

STIMME Nr. 91/Sommer 2014

Fernsehen >> ORF. Wie wir?

 Stimme Nr. 91

Fernsehen hat Konkurrenz bekommen. Mächtige Konkurrenz : durch spezielle TV-Kanäle aus dem Internet. Und auch durch die Social Media, das so gut wie alle Menschen nutzen – aus allen gesellschaftlichen Gruppen. Um direkt zu kommunizieren, um mehr teilzuhaben im Meinungsbildungsprozess.

Doch das Fernsehen ist noch lange nicht tot. Es formt weiterhin die Wahrnehmung der Welt, schafft „Realität“, auch wenn öffentlich rechtliche Sender schwer unter Druck kommen. Wie geht es aber minorisierten Gruppen mit dieser „Realität“? Entspricht diese ihrer Vielfalt, ihren Wirklichkeiten und ihrer Vorstellung von Vergnügen? Wir baten unsere Autor_innen, Antworten auf diese Fragen zu suchen.

„ORF. Wie wir.“ Die Zielgruppenkampagne des österreichischen Rundfunks inspiriert gleich einige unserer Autor_innen zur Frage: Wer ist „wir“?

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Jahresprogramm Initiative Minderheiten 2014
Das geplantes Jahresprogramm der Initiative Minderheiten 2014
 
50 Jahre Anwerbeabkommen Österreich-Türkei

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50 Jahre Anwerbeabkommen Österreich-Türkei – Geschichte in Zitaten

Wer weiß in Österreich heute noch, dass „Gastarbeiter“ aus Spanien, der Türkei und Jugoslawien aktiv ins Land geholt wurden? Wer erinnert sich daran, dass Österreich den Wirtschaftsaufschwung in den 1960er und 1970er Jahren in beträchtlichem Ausmaß diesen „Gastarbeitern“ verdankt? Und wer hat schon von Österreichs Angst gehört, die „Gastarbeiter“ könnten sich für Deutschland oder die Schweiz entscheiden, weil diese Länder attraktivere Arbeitsbedingungen anboten?

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6. Dialogforum - Summer School 2014
6. Dialogforum - Summer School 2014 *** 28.07.-01.08.2014, Seeschloss Ort/Gmunden

SAVE THE DATE!
Online-Anmeldung ab sofort unter www.donau-uni.ac.at/dialogforum möglich!

Wir möchten Sie bereits jetzt auf unser Dialogforum Migration und Integration aufmerksam machen, welches heuer zum sechsten Mal von 28. Juli bis 01. August 2014 im Seeschloss Ort/Gmunden stattfindet.

Dialog zwischen Politik, Wissenschaft und Praxis
Auf der 5-tägigen Konferenz bieten wir einen Einblick in Herausforderungen der Migration und stellen Handlungsmöglichkeiten vor. Die Tagung wird folgende Themen aufgreifen:

„Generation Netzwerk“: Auswirkungen auf Bildungs- und Berufsentscheidungen
Die Arbeitsmobilität innerhalb Europas: Wer profitiert wirklich?
Migrationspolitik und institutionelle Strukturen
Good Practice & Innovations in der Integrationsarbeit in den Bundesländern
„Migration Studies“ - PhD-Workshop
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