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"Bewegungsfreiheit - Das Integrationspotential von Sportstrukturen

Die Initiative Minderheiten, das Sportministerium und das Depot Wien laden ein zur 2. Podiumsdiskussion

am 29.10.2014, 19:00 Uhr im Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien

Sportvereine von Minderheiten und Migrant_innen sind aus dem österreichischen Sportgeschehen nicht mehr wegzudenken. In den letzten Jahren hat sich einiges dazu getan. Doch welche Sportstrukturen fördern Integration und welche verhindern sie? Diese Fragen werden anhand von Praxisbeispielen diskutiert.

 
Emese Dörfler-Antal, ehemalige Eisschnellläuferin/"Life Goes On“-Organisatorin

Blaško Papić, Kultur- und Sportverein Zagreb Wien

Alexander Schneider, Caritas Käfig League

Christoph Witoszynskyj, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kinderrechte und Elternbildung


Moderation
Angela Wieser, Initiative Minderheiten

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STIMME Nr. 92/Herbst 2014

Die aktuelle Ausgabe der STIMME:
Gutnachbarschaftlich >> von alten und neuen Wohnformen

Wohnen in Österreich: Neben dem trauten Eigenheim, der Eigentums- oder Genossenschaftswohnung bedeutet das auch Gemeindebau. Vor allem in der Metropole Wien. Die Stadt Wien besitzt – verwaltet durch die öffentlich-rechtliche Unternehmung Wiener Wohnen – ca. 220.000 Gemeindewohnungen und ist somit die größte Hausverwaltung Europas. Ein starkes Viertel der Wiener Bevölkerung (ca. 500.000 Menschen aus 170 verschiedenen Herkunftsländern) wohnt in über 2300 Gemeindebauten.

International anerkannt, bewundert und hochgelobt, ruft der Gemeindebau heutzutage auch Assoziationen wie soziale Missstände, Bildungsferne und Gewalt hervor. Die „Stadt in der Stadt“ wird zunehmend zum Schauplatz ethnifizierter Konflikte. Während für die einen vordergründig die „Sorgen und Ängste“ der Alteingesessenen ernst genommen werden müssen, ist der Gemeindebau für die anderen schlicht und einfach ein Ort des Rassismus.
In der Hausordnung der Berliner „BauBeCon Immobilien GmbH“ aus 2002 findet sich neben Hinweisen zu Ruhezeiten, Lärmbelästigung oder Tierhaltung auch der folgende Passus: „Die Mieter verpflichten sich zum gutnachbarschaftlichen Zusammenleben mit allen Bewohnern und ihren Gästen. Dies gilt unabhängig von Geschlecht, Abstammung, Rasse, Sprache, Heimat und Herkunft, Glauben sowie religiösen oder politischen Anschauungen.“ Eine – auch wenn nicht vollständige – Recherche in hierzulande gängigen Hausordnungen ergab keinen vergleichbaren Passus. Jedenfalls nicht in der Hausordnung des Wiener Wohnen für Gemeindebauten. Vielleicht eine Anregung?
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Die Stimme Zeitschrift der Initiative Minderheiten ist auf mehr zahlende Abonnent_innen angewiesen

Liebe STIMME-Leser_innen!

Letzte Woche haben Sie das zweite STIMME-Heft 2014 zugeschickt bekommen – diesmal zum Thema Fernsehen: unsere 91. Ausgabe. In den vergangenen zwei Jahren beschäftigten wir uns mit Mode, Sport, Mehrsprachigkeit, Migrationsgeschichte und vielen anderen Themen mehr. Wir sind stolz auf die Kontinuität, erscheint doch die STIMME seit 1991 als einzige minderheitenübergreifende Zeitschrift in Österreich.

Seit 23 Jahren betrachten wir gesellschaftliche Entwicklungen aus einer minderheitenübergreifenden Perspektive und treten für die Bildung minoritärer Allianzen ein. Die Finanzierung unserer Zeitschrift setzt sich zusammen aus Förderungen durch die Kulturabteilung der Stadt Wien, die BKA Kunstsektion, die BMBF Volksgruppen, durch das Land Burgenland, durch das Land Tirol und aus den Abo-Beiträgen.

2014 wurden die Förderungen um ein Viertel gekürzt. Dieses Geld fehlt uns. Wir sind mehr denn je auf Abo-Beiträge angewiesen! Die STIMME wird regelmäßig an 4000 Personen und Einrichtungen geschickt. Knapp 300 davon sind zahlende Abonnent_innen. Wir glauben jedoch an ein viel größeres Potenzial an Leser_innen, die für die STIMME gerne zahlen würden.

Unser Ziel ist es, 500 weitere Leser_innen zu gewinnen, die uns mit Abo-Beiträgen unterstützen: Jahresabo Euro 20.- oder Zweijahresabo Euro 38.-

Wie? Einfach auf den Button klicken:

oder Sie überweisen auf das folgende BAWAG Konto:

IBAN: AT321400001210600910 BIC: BAWAATWW

Sie können uns auch unterstützen, indem Sie die STIMME Bekannten, Freund_innen, Kolleg_Innen empfehlen oder schenken. Wir hoffen auf Ihre Unterstützung, damit wir unsere kritische und engagierte Arbeit in gewohnter Qualität fortführen können.

Falls Sie den Abo-Beitrag schon bezahlt haben, bedanken wir uns sehr herzlich dafür.

Mit herzlichem Dank im Voraus und lieben Grüßen, Gamze Ongan (Chefredakteurin) und Cornelia Kogoj (Generalsekretärin)

 
Gehörgänge geht weiter: Arbeit, Migration und Österreich 18. + 26.10.14

Der Verein Gehörgänge und die Initiative Minderheiten laden ein:

Ohrstöpsel rein, Kopfhörer rauf und los!
Gehörgänge geht weiter:
Arbeit, Migration und Österreich

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Neue Route, neue Termine

Gehörgänge geht in die zweite Runde. Eine neue Route mit vier neuen Gehörgänge-Stationen beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit dem Thema "Arbeit, Migration und Österreich".
 
Für den 18. und den 26. Oktober laden wir zum gemeinsamen Spazierengehen ein.

Gehörgänge sind
hörbare Stadtspaziergänge an Orte politischer Selbstberechtigung. Sie führen an Orte, die für politische Kämpfe um Anerkennung, Sichtbarkeit und gleiche Rechte stehen. Kurze Hörbeiträge informieren über die Ereignisse an den Orten und lassen Akteur_innen und Unterstützer_innen der unterschiedlichen Bewegungen ihre Geschichte(n) erzählen und ihre Forderungen formulieren. Die vier neuen Stationen gibt es auch in einer türkischen Sprachversion.

Einfach herunterladen
und beim Herumschweifen durch die Stadt anhören. Jederzeit. Und weil politisches Spazierengehen in der Gruppe mehr Spaß macht als alleine, gibt es auch Termine für kollektive Gehörgänge durch die Stadt.

Programm deutsch
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20 Jahre ESRA Psychosoziales Zentrum 22. Oktober 2014

20 Jahre ESRA

20 Jahre ESRA

 

 
"Bewegungsfreiheit - Erfahrung aus Sportprojekten mit und für Migrantinnen"

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Radio Stimme aktuell

 

Alle Macht dem Handel?

Dienstag, 21.10.2014 
20.00 Uhr, Orange 94.0 | Wien | Livestream

TTIP, CETA, TISA die großen momentan diskutierten Freihandelsabkommen der Europäischen Union mit Kanada den USA u.a. sollen dem Handel mehr Freiheiten bringen und sogenannte Handelshemmnisse abbauen. Doch diese Freiheit öffnet den Unternehmen und Investor_innen Möglichkeiten Druck auf Staaten auszuüben um die eigenen Interessen und Liberalisierungen voranzutreiben. Dazu kommt auch Intransparenz der Verhandlungen. Die von NGO´s und Bürger_innen gestartete europäische Bürger_inneninitiative „Stop TTIP“ wurde von der Europäischen Kommission nicht registriert. Was können wir also tun gegen TTIP, CETA und TISA?

 
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"Intersex Solidarity Day"

1. Inter*Tagung Salzburg
am 7. und 8. November 2014
anlässlich des "Intersex Solidarity Days"

Eine Veranstaltung des Intersex-Referat der HOSI Salzburg

Zwischengeschlechtlich geborene Personen sind Teil unserer Gesellschaft. Intersex ist jedoch mit  starkem Tabu und Sensationsgier behaftet: gehen Sie davon aus, eine Inter*Person zu kennen, ohne es zu wissen – hierüber wird nicht gesprochen! Kinder, deren Geschlecht nicht in die Zweigeschlechternorm passt, werden noch immer medizinisch “angepasst”. Es handelt sich hierbei in den allermeisten Fällen um nicht notwendige, sondern rein kosmetische und irreversible Operationen an nicht einwilligungsfähigen Menschen. Weltweit setzen sich Interessengemeinschaften dafür ein, Kinder so aufwachsen zu lassen, wie sie sind, ihnen das Recht auf eine “offene Zukunft” zu ermöglichen. “Babies are born in a perfect way.”

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50 Jahre Anwerbeabkommen Österreich-Türkei: eine Gelegenheit

50 Jahre Anwerbeabkommen Österreich-Türkei: eine Gelegenheit

ein Text von Hakan Gürses

 
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