Das schönste Land der Welt - der neue Film von Želimir Žilnik PDF Print E-mail

Das schönste Land der Welt - der neue Film von Želimir Žilnik feiert am 9. Dezember seine Premiere im Österreichisches Filmmuseum. Ab dem 10. Dezember wird der Film im METRO Kinokulturhaus Filmarchiv zu sehen sein.
Menschen, die vor Krieg, Hunger und Not aus ihrer Heimat nach Österreich fliehen mussten, treten hierzulande in Wien vor die Kamera.
Gezeigt werden Szenen aus ihrem alltäglichen Leben: Sprachunterricht, Gemeinsames Essen mit Freunden, Besuche auf dem Weihnachtsmarkt, die Suche nach einer Wohnung und einem Arbeitsplatz - kurz das Zurechtfinden in einem noch unvertrauten Land. Sichtbar werden sowohl die Routine, die sich allmählich einstellt, als auch die immer wieder kehrenden Konflikte mit Behörden und Vorurteilen - häufig ausgelöst durch kulturelle Missverständnisse. Die Darsteller*innen befinden sich zwischen den Welten: Traditionen aus ihrer Heimat treffen auf ihr neues Leben in Österreich.In jeder Sequenz können die Zuschauer*innen eine Annäherung zwischen Menschen, Individuuen und Institutionen beobachten. Der Film positioniert sich als ein klares Statement für eine offene und vielfältige Gesellschaft.

Trailer: https://vimeo.com/287997803

Website Želimir Žilnik: http://www.zilnikzelimir.net/

 
10 Jahre UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Österreich PDF Print E-mail

Magdalena Scharl vom Verein Bizeps fasst zusammen, welche Gründes es zu feiern gibt und welche Geburtstagswünsche noch offen sind:
10 Jahre: Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Österreich

 
Ab 4. Oktober ist wieder Donnerstag PDF Print E-mail

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„Spuren des Widerständigen. Forschung für Emanzipation und Demokratie. Eine Festschrift für Erika Thurner“ PDF Print E-mail
Der Band versammelt Beiträge von Angelica Bäumer, Erich Hackl, Elisabeth Hussl und Beate Eder-Jordan, Heinrich Neisser, Helga Embacher, Karin Liebhart, Anton Pelinka,
Helga Amesberger und Brigitte Halbmayr, Reinhold Gärtner und Alexandra Weiss.

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STIMME Nr. 107: Gleiche unter Gleichen PDF Print E-mail

STIMME Nr. 107/Sommer 2018:
Gleiche unter Gleichen. 100 Jahre allgemeines Wahlrecht für Frauen


Mit Ende des Ersten Weltkrieges und Ausrufung der Republik im Jahr 1918 wurde in Österreich auch das allgemeine Wahlrecht für Frauen beschlossen — mıt Ausschluss der Prostituierten bis 1923. Zur Beobachtung des weiblichen Wahlverhaltens waren zunächst bis 1931 für Wählerinnen verschiedenfarbige Kuverts vorgesehen – ein Vorgehen, das von 1954 bis 1996 bei Landtags- bzw. Gemeinderatswahlen in Wien praktiziert wurde.
Hundert Jahre und zahlreiche frauenpolitische Fort- und Rückschritte später ist das Jubiläumsjahr 2018 von einem massiven Aufschrei über Sexismus geprägt. Unter dem Hashtag #MeToo, das übrigens zehn Jahre zuvor von der afroamerikanischen Aktivistin Tarana Burke initiiert wurde, berichten auf sozialen Medien zahlreiche Frauen über erlebte sexuelle Belästigung in Politik, Sport, Kunst sowie in weniger prominenten beruflichen Feldern. Gleichzeitig ist seit 2017 – zwanzig Jahre nach dem ersten Frauenvolksbegehren mit 650.0000 Unterschriften und kaum Konsequenzen – ein neues gestartet worden. Das aktuelle Frauen*Volksbegehren – ein Zusammenschluss aus über 70 Frauenorganisationen – fordert unter anderem, dass Frauen den Platz an den Entscheidungstischen bekommen, der ihnen zusteht. Ein kleiner und doch bedeutsamer Unterschied zu 1997: Das Frauen*Volksbegehren arbeitet explizit mit einem inklusiven Frauenbegriff, der neben Cis-Frauen auch Trans-Frauen, nicht-binäre Frauen und Interpersonen umfasst.

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